Entstehung der Theatergruppe

 

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Stand: 22.02.2010

Entstehung der Gruppe:

Die Theatergruppe entstand im Jahre 1990. Damals wurden anlässlich von Vereinsfeiern Sketche und Einakter aufgeführt. Ermutigt durch das positive Echo entstand der Wunsch nach größeren Aufführungen als eigener Theaterabend. Nachdem die Schauspieler gefunden waren und auch die notwendigen Hilfstruppen (Bühnenbauer, Souffleusen, Maskenbildner,...) zur Verfügung standen konnte mit den ersten Proben begonnen werden.

Zielsetzung:

Allen Beteiligten war bereits von Anfang an klar, das nicht eine "normale" Laienspielgruppe entstehen sollte, sondern es wurden bereits zu diesem Zeitpunkt Qualitätsmerkmale definiert, an die sich die Gruppe bis heute gehalten hat.

  •  Stücke in fremder Mundart werden in die heimatliche Mundart übertragen.
  •  Da die Darstellung hochwertig sein soll, sind umfangreiche Proben notwendig.
  •  Das Bühnenbild muss originalgetreu, möglichst stabil und detailgenau werden.
  •  Die Zuschauer sollen sich wohl fühlen.
  •  Der Umrahmung der Aufführung wird großer Wert beigemessen.

Bühnenbau:

Dem Bühnenbau wird von der Theatergruppe ein besonderes Augenmerk gewidmet. Dabei wird versucht, möglichst Originalteile aus der Zeit zu erhalten, in der das jeweilige Stück spielt. Dies ist nicht immer einfach, bislang konnten jedoch nach einiger Überzeugungsarbeit die benötigten Stücke von den Speichern alter Bauerhöfe geholt werden. Da die Bühnen sehr stabil gebaut werden, können auch echte Türen und Fenster eingebaut werden, ohne das diese bei Gebrauch wackeln oder wanken. Trotzdem wird selbstverständlich auf entsprechende Bühnenmalereien nicht verzichtet.

Umrahmung der Stücke:

Zur Pausengestaltung werden durch Mitglieder des örtlichen Gesangvereines eigens Lieder getextet und einstudiert. Vor Spielbeginn bzw. in den Pausen vorgetragen, sollen diese die Zuschauer mit dem Inhalt des jeweiligen Stückes vertraut machen und auf besondere Ereignisse im jeweils nächsten Akt hinweisen.

Bestuhlung:

Der zur Aufführung der Stücke benutzte Saal hat eine maximale Anzahl von ca. 120 Sitzplätzen. Trotz dieser relativ wenigen Plätze wird die Bestuhlung bequem und somit auch entsprechend weit gehalten, um den Besuchern angenehme Sitzmöglichkeiten zu bieten.

Proben:

Die lange Probezeit von sechs Monaten wird genutzt, um eine exakte Choreographie zu erreichen. Jede Geste, jede Position wird exakt einstudiert und überprüft, um eine möglichst optimale Darstellung des jeweils gewünschten Effektes zu erreichen. Anfangs wird einmal, ca. 4 – 6 Wochen vor der Premiere zwei- bis dreimal pro Woche, unmittelbar vor der ersten Aufführung wird täglich geprobt.

Beleuchtung:

Es wird eine professionelle Beleuchtungstechnik eingesetzt, um z. B. in einem Stück vorhandenen Nachtszenen gut darstellen zu können. Trotz Dunkelheit auf der Bühne sollen die Aktionen der Darsteller erkennbar bleiben. Dies ist nur durch den Einsatz mehrerer Batterien von Beleuchtungseinheiten und entsprechender Steuerelektronik möglich.

Förderung der Jugendarbeit:

Durchgeführt und weiterhin geplant sind Auftritte von Kindern und Jugendlichen bei vereinsinternen Feiern, die den jungen Darstellern eine erste Erfahrung mit dem Theaterspielen vermitteln und uns Gelegenheit geben, etwaige Talente zu erkennen und entsprechend zu fördern. Zu jeder bisherigen Generalprobe wurden alle Kinder des Dorfes eingeladen, um ihnen eine Möglichkeit zu geben, den "Großen" bei der Arbeit zuzuschauen.

Weiterbildung:

Von den beiden Hauptdarstellern Isabell Hauck und Klaus Scheler sowie von der Maskenbildnerin Lore Köhler wurden im Oktober '97 eine Schulung am Theater Hof mit den Themen "Regie und Maske" besucht. Hier ergaben sich, auch im Kontakt mit anderen Gruppen, eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit sowie wertvolle Hinweise für künftige Aktivitäten. Weiterhin wurden die Schulungen "Bühnenbau" und "Kostüme" von jeweils 2 Mitgliedern der Gruppe besucht.

Die Schauspieler:

  •  Isabell Hauck
  •  Oliver Göckel
  •  Kerstin Schmidt
  •  Gisela Salwender
  •  Hildegard Beland
  •  Karl-Heinz Schramm
  •  Elmar Schramm
  •  Walter Schmidt

Bisherige Aufführungen:

Die relativ junge Theatergruppe hat innerhalb kurzer Zeit einen enormen Zuschauerzulauf erfahren. Konnten die Zuschauer anfangs in vier Vorstellungen untergebracht werden, so sind inzwischen acht Aufführungen notwendig, um alle Zuschauer unterzubringen.

  •  Kurbetrieb beim Kräuterhann (1996)
  •  Eine Leiche im Schrank (1997)
  •  Da Gürgerkriech (1998)
  •  So viel Krach in einer Nacht (1999)
  •  Spanien Olé (2000)
  •  Muggenbatschn am Mistzülmsloch (2001)
  •  Raphael nein Zeugenstand (2002)
  •  "Die Silberhochzich odder Lieber an Maa wie gor kenn Ärcher" (2005)